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2017

Weltmeisterschaft in Rotterdam

Die Weltmeisterschaft im Paratriathlon fand, wie auch schon im vergangenen Jahr, in Rotterdam statt. Dieses mal wieder wie gewohnt gleichzeitig mit dem Grand Final der WTS Series. Dies war letztes Jahr auf Grund der Überschneidung mit den Paralympics nicht möglich.

Von daher kannte ich die Strecke schon. Mein einziger Wunsch war kein Regen, da die Radstrecke sehr viele Kurven hat und dazu noch viele Pflastersteine.
Leider wurde mein Wünsch nicht war und es schüttete teilweise heftig. Aber es hatten ja alle die selben Bedingungen.

Auch bei dieser WM waren die Paratriathleten die ersten auf dem Wettkampfplan. Auf Grund der niedrigen Temperatur wurde der Start um eine Stunde verschoben.
Bei diesem Rennen war wieder die Besonderheit, dass 2 Wechselzonen eingerichtet werden mussten. Leider war dies nicht wie geplant möglich, da diese noch nicht komplett aufgebaut waren. So musste ich in der Kälte an der T2 in der früh warten. Danach lief alles wie geplant und geübt. Einchecken, T1 einrichten, auf der Rolle einfahren, mit dem Terraband warm machen, ab in den Neo und dann ging es auch schon los.

Das Schwimmen war vom Tempo her gut, nur habe ich nicht die optimale Linie getroffen. Dies hatte zur Folge, dass ich 30Sekunden später als geplant aus dem Wasser kam und wie so oft eine Aufholjagt startete.
Der Radkurs, welcher am Angang über die berühmte Erasmus Brücke führte, war durch die vielen Kurven und den nassen Belag technisch sehr anspruchsvoll. In der 3. von 4 Runden überholte ich meinen australischen Konkurrenten und lag so auf Rang 6.
In der zweiten Wechselzone war meine Laufprothese und Laufschuh nicht richtig platziert was mich einige Sekunden und Nerven kostete.
Auf der Laufstrecke hieß es dann noch einmal Vollgas. Es war ein guter aber harter Lauf bei dem ich in der letzten Runde noch einen Konkurrenten überholen konnte.
Das Ergebnis war der 5. Platz, ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft aber die Konkurrenz schläft nicht. Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass das Niveau weiter steigt und die Abstände in der Spitze immer geringer werden.
Nun gibt es die wohl verdiente Saisonpause.
Ich freue mich aber schon auf die Rennen im nächsten Jahr!

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3.Platz bei Paratriathlon EM in KItzbühel

Ein Wettkampf in Kitzbühel ist für mich immer etwas Besonderes, da ich dort mein erstes Paratriathlon Rennen 2012 bestritten habe. Des weiteren ist die Kulisse in den österreichischen Bergen einfach schön.

Auch bei dieser EM waren wieder alle Top-Athleten der Weltrangliste aus Europa vertreten. Tag vor dem Rennen fand bei bestem Wetter in der früh die obligatorische Besichtigung des Schwimmkurses statt. Dieses mal war sehr viel los, da auch die Junioren und die Elite gleichzeitig im Wasser waren. Am Nachmittag folgte dann die Rennbesprechung.

Bei dieser EM was Deutsche Paratriathlon-Team mit 7 Athlet/Innen vertreten, so viele wie noch nie zuvor.

Am Renntag war der Check-In für alle in der Früh. Zu diesem Zeitpunkt fand auch eine Andacht für unseren im Dezember verstorbenen Teamkollegen Markus Häusling in der Wechselzone statt. Alfred Lipp von der DTU hielt hierzu eine Ansprache was sehr bewegend war.

Die einzelnen Klassen wurden aber mit großem Zeitversatz in nahezu getrennten Rennen gestartet. Da meine Klasse, PTS2, als letztes dran war, startete ich erst um 10:20. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und es regnete in Strömen. Beim Schwimmstart bin ich gut weg gekommen und lag bis zur zweiten Boje auf Platz 2 hinter meinem englischen Konkurrenten Andrew Luis, dann verschwamm ich mich bei der Wende um die zweite Boje auf Grund der schlechten Sicht. Ich bemerkte meinen Fehler schnell, doch dann waren die anderen schon vorbei. Nach dem ersten Wechsel stieg ich als fünfter auf Rad. Dort hielt ich meine Position, kam aber auch nicht näher nach vorn. Nach einem schnellen zweiten Wechsel konnte ich nach wenigen Metern meinen nächsten Konkurrenten überholen. Ich fand schnell meinen Laufrhythmus und so kam ich dem bis dahin dritt platzierten Michele Ferrarin. Nach der ersten von zwei Laufrunden konnte ich ihn dann überholen. So sicherte ich mir den dritten Platz bei der diesjährigen EM in aufregendem und sehr nassen Rennen.

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World Paratriathlon Event Besancon

Dieses Jahr fand das Rennen in Besancon zum ersten mal nicht mehr in der Stadt, sondern im 20km außerhalb gelegenen Q statt. Grund hierfür waren die stark schwankenden Wasserverhältnisse im Fluss von Besancon.

Das Rennen in Besancon war für mich ein voller Erfolg. Ich konnte vom Start an mein Rennen machen und meine Leistung beim Schwimmen voll abrufen. Mit dem Sieg beim diesem WPE bin ich auf die EM in Kitzbühel am 15.06. gespannt.

 

 

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World Paratriathlon Serie Yokohama

Das Rennen in Yokohama war für mich das erste internationale Rennen 2017 und auch das erste Rennen nach den Paralympics in Rio.

Durch das neue Rennformat einer Weltserie im Paratriathlon, welches an die Weltserie der Elite angelehnt ist, war das Starterfeld hochkarätig besetzt. Bis auf den Franzosen Stephane Bahier waren alle Top-Athleten der Klasse PTS2 vertreten.

Das Wettkampfgelände befand sich im Yamashita Park, welcher direkt am Hafen von Yokohama liegt. Geschwommen wurde eine Runde um vier Bojen herum im Meer, die Radstrecke führte durch das Hafengelände und musste vier mal gefahren werden, gelaufen wurden anschließend drei Runden durch den Park.

Dadurch, dass am selben Tag noch die Rennen der Elite Damen und Elite Herren statt fanden, war unser Rennstart um 7:00 Uhr am Morgen. Dies hatte an diesem Tag den Vorteil, dass es nur ab und zu regnete und nicht wie später aus Kübeln goss.

Mein Start beim Schwimmen war gut und das Gefühl im Wasser passte auch. Leider hatte ich Probleme bei der Orientierung und so schwamm ich nicht auf der Ideallinie zur ersten Boje. Dies kostete mich einiges an Zeit und ich konnte dem Feld nicht folgen. Nach einem passablen ersten Wechsel ging ich als 6. auf die Radstrecke. Diese war durch den Regen komplett nass und durch die vielen Kurven musste ich vorsichtig fahren um einen Sturz zu vermeiden. Da die Radstrecke an einen Ende einen Wendepunkt hatte, konnte ich meine Gegner auf jeder Runde sehen, doch es gelang mir nicht den Rückstand zu verkürzen. Beim zweiten Wechsel fehlten zwei Räder in der Wechselzone von Gegnern, die eigentlich vor mir waren. Gleich zu beginn des Laufs bekam ich von meinem Trainer, Tom Kosmehl, die Information zugerufen, dass zwei Gegner eine Runde zu viel Rad fahren. Von diesem Fehler habe ich direkt profitiert und lag so auf Platz 4. Beim Lauf hab ich noch einmal aufgedreht und bin so die 3. schnellste Zeit gelaufen. Dies hat jedoch nichts mehr an meiner Platzierung geändert und so erreichte ich zum Schluss Rang 4.

Das Rennen war ein guter Einstand in die Saison, und mit Rang 4 bin ich zufrieden. Dieser ist gleichzeitig meine Qualifikation für die EM in Kitzbühl. Als nächstes Rennen steht das World Paratriathlon Event im französischen Besançon am 5.Juni auf dem Programm.

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