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Juni 2017

3.Platz bei Paratriathlon EM in KItzbühel

Ein Wettkampf in Kitzbühel ist für mich immer etwas Besonderes, da ich dort mein erstes Paratriathlon Rennen 2012 bestritten habe. Des weiteren ist die Kulisse in den österreichischen Bergen einfach schön.

Auch bei dieser EM waren wieder alle Top-Athleten der Weltrangliste aus Europa vertreten. Tag vor dem Rennen fand bei bestem Wetter in der früh die obligatorische Besichtigung des Schwimmkurses statt. Dieses mal war sehr viel los, da auch die Junioren und die Elite gleichzeitig im Wasser waren. Am Nachmittag folgte dann die Rennbesprechung.

Bei dieser EM was Deutsche Paratriathlon-Team mit 7 Athlet/Innen vertreten, so viele wie noch nie zuvor.

Am Renntag war der Check-In für alle in der Früh. Zu diesem Zeitpunkt fand auch eine Andacht für unseren im Dezember verstorbenen Teamkollegen Markus Häusling in der Wechselzone statt. Alfred Lipp von der DTU hielt hierzu eine Ansprache was sehr bewegend war.

Die einzelnen Klassen wurden aber mit großem Zeitversatz in nahezu getrennten Rennen gestartet. Da meine Klasse, PTS2, als letztes dran war, startete ich erst um 10:20. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und es regnete in Strömen. Beim Schwimmstart bin ich gut weg gekommen und lag bis zur zweiten Boje auf Platz 2 hinter meinem englischen Konkurrenten Andrew Luis, dann verschwamm ich mich bei der Wende um die zweite Boje auf Grund der schlechten Sicht. Ich bemerkte meinen Fehler schnell, doch dann waren die anderen schon vorbei. Nach dem ersten Wechsel stieg ich als fünfter auf Rad. Dort hielt ich meine Position, kam aber auch nicht näher nach vorn. Nach einem schnellen zweiten Wechsel konnte ich nach wenigen Metern meinen nächsten Konkurrenten überholen. Ich fand schnell meinen Laufrhythmus und so kam ich dem bis dahin dritt platzierten Michele Ferrarin. Nach der ersten von zwei Laufrunden konnte ich ihn dann überholen. So sicherte ich mir den dritten Platz bei der diesjährigen EM in aufregendem und sehr nassen Rennen.

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World Paratriathlon Event Besancon

Dieses Jahr fand das Rennen in Besancon zum ersten mal nicht mehr in der Stadt, sondern im 20km außerhalb gelegenen Q statt. Grund hierfür waren die stark schwankenden Wasserverhältnisse im Fluss von Besancon.

Das Rennen in Besancon war für mich ein voller Erfolg. Ich konnte vom Start an mein Rennen machen und meine Leistung beim Schwimmen voll abrufen. Mit dem Sieg beim diesem WPE bin ich auf die EM in Kitzbühel am 15.06. gespannt.

 

 

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