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September 2017

Weltmeisterschaft in Rotterdam

Die Weltmeisterschaft im Paratriathlon fand, wie auch schon im vergangenen Jahr, in Rotterdam statt. Dieses mal wieder wie gewohnt gleichzeitig mit dem Grand Final der WTS Series. Dies war letztes Jahr auf Grund der Überschneidung mit den Paralympics nicht möglich.

Von daher kannte ich die Strecke schon. Mein einziger Wunsch war kein Regen, da die Radstrecke sehr viele Kurven hat und dazu noch viele Pflastersteine.
Leider wurde mein Wünsch nicht war und es schüttete teilweise heftig. Aber es hatten ja alle die selben Bedingungen.

Auch bei dieser WM waren die Paratriathleten die ersten auf dem Wettkampfplan. Auf Grund der niedrigen Temperatur wurde der Start um eine Stunde verschoben.
Bei diesem Rennen war wieder die Besonderheit, dass 2 Wechselzonen eingerichtet werden mussten. Leider war dies nicht wie geplant möglich, da diese noch nicht komplett aufgebaut waren. So musste ich in der Kälte an der T2 in der früh warten. Danach lief alles wie geplant und geübt. Einchecken, T1 einrichten, auf der Rolle einfahren, mit dem Terraband warm machen, ab in den Neo und dann ging es auch schon los.

Das Schwimmen war vom Tempo her gut, nur habe ich nicht die optimale Linie getroffen. Dies hatte zur Folge, dass ich 30Sekunden später als geplant aus dem Wasser kam und wie so oft eine Aufholjagt startete.
Der Radkurs, welcher am Angang über die berühmte Erasmus Brücke führte, war durch die vielen Kurven und den nassen Belag technisch sehr anspruchsvoll. In der 3. von 4 Runden überholte ich meinen australischen Konkurrenten und lag so auf Rang 6.
In der zweiten Wechselzone war meine Laufprothese und Laufschuh nicht richtig platziert was mich einige Sekunden und Nerven kostete.
Auf der Laufstrecke hieß es dann noch einmal Vollgas. Es war ein guter aber harter Lauf bei dem ich in der letzten Runde noch einen Konkurrenten überholen konnte.
Das Ergebnis war der 5. Platz, ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft aber die Konkurrenz schläft nicht. Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass das Niveau weiter steigt und die Abstände in der Spitze immer geringer werden.
Nun gibt es die wohl verdiente Saisonpause.
Ich freue mich aber schon auf die Rennen im nächsten Jahr!

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